Vor Jahren wurde ich geehrt, ich wurde zum Schamanen geweiht.
Ein Name und ein Titel, die mir damals viel bedeutet hatten, die mich begleiteten auf meinem Weg des Suchens und Heilens.
Doch irgendwann habe ich mich bewusst entschieden, diesen Namen und Titel abzulegen.
Ich möchte erklären, warum.
Weil ich erkannte, dass Wahrheit keine Titel braucht. Und dass ein echter Weg nicht durch Benennungen heiliger wird, sondern durch das, was er im Verborgenen bewirkt.
Weil ich in mir spürte, dass die Kraft, die durch mich wirkt, nicht mir gehört – und dass jedes Wort, das versucht, sie zu fassen, sie zugleich auch begrenzt.
Weil ich sah, wie leicht aus einem lebendigen Ruf eine Rolle wird, wie schnell man beginnt, sich mit dem Bild zu verwechseln, das andere von einem haben. Und wie schwer es ist, aus einem Bild wieder ins nackte Dasein zurückzukehren, wo man einfach nur Mensch ist – hörend, lernend, wandelnd.
Ich habe den Namen nicht aus Undank abgelegt, sondern aus Achtung.
Aus Achtung vor dem, was sich nicht benennen lässt.
Aus Achtung vor jenen, die den Weg des Heilens vor mir gegangen sind, oft im Stillen, ohne Anerkennung, ohne Titel, ohne Bühne.
Und auch aus Achtung vor mir selbst –
vor dem, der ich einmal war, und dem, der ich geworden bin.
Ein Mensch.
Nicht mehr – aber auch nicht weniger.
Schamanismus ist für mich eine gelebte Möglichkeit, ganz bewusst in die rechte, intuitive Hälfte unseres Geistes einzutauchen, um durch Bilder, Erfahrungen und innere Reisen eigene Erkenntnisse zu finden – für sich selbst und manchmal auch für andere. Ein wahrer schamanischer Weg kann nicht erlernt, kopiert oder bloß gelesen werden. Er ist ein selbst erfahrener Pfad, in dessen Herz stets der Kontakt zu Geistwesen, den sogenannten Spirits, ruht.
Welche Wesen sich zeigen, welche Spirits man trifft – das ist niemals festgelegt. Es ist ein lebendiger Dialog, oft voller Überraschungen und verbindet sich auf geheimnisvolle Weise mit vielen anderen spirituellen Traditionen, die ebenfalls diesen Zugang zum Unsichtbaren suchen.
Wer diesen Weg geht, ist keineswegs entrückt oder verloren in Traumwelten. Im Gegenteil: Er lebt mit einer außergewöhnlichen Klarheit, die zwischen der sichtbaren Wirklichkeit und den geistigen Bildern hin und her wandert. Es gibt unzählige Wege im Schamanismus, und jeder Weg, der aus Mitgefühl und Wertschätzung für das Leben geboren ist, verdient tiefen Respekt.
Was ich aber ablehne, ist die sorglose Nachahmung indigener Rituale ohne die dazugehörige innere Reife, ohne die notwendige Achtung und das Verständnis für deren Ursprung. Jeder Mensch soll seinen eigenen Weg finden.
Doch oft sehnen wir uns nach den Lehren der indigenen Kulturen, die noch tief verbunden sind mit der Geistwelt – in einer Zeit, in der das mechanische Weltbild vieler Industrienationen die Seele verschleiert und die Wahrnehmung auf das Sichtbare reduziert.
Ob nun das Wissen des Amazonas oder die Traditionen anderer Kontinente zu einem passt, ist eine ganz persönliche Entscheidung.
Mein Weg hat sich anders geformt – verwurzelt auf dem Boden Europas, und das ist keine Abwertung anderer Wege, sondern schlicht eine tiefe Verbundenheit mit dem, was sich mir hier offenbart hat.
Jeder Mensch ist „indigen“, ein Kind der großen Mutter Erde, ganz gleich wo er geboren wurde.
Jeder Kontinent birgt sein eigenes heilsames Wissen, seine eigenen heiligen Plätze und Rituale.
In Nordamerika ist es ca. 400 Jahre her, dass begonnen wurde, die dortigen Traditionen, Weltbilder und deren Menschen zu schänden und auszurotten. In Südamerika ist es ca. 600 Jahre her. In Europa liegt dieser Zeitpunkt mindestens 1600 Jahre zurück.
Uralte Bäume wurden gefällt, heilige Plätze geschändet, die Religion als politisches Machtinstrument eingeführt und die Menschen, die sich widersetzten, getötet.
Meiner Meinung nach gibt es die Schuld des „weißen Mannes“ nicht, aber es gibt die Gier des Geldes (Goldes).
Und die existiert überall – ungeachtet der Hautfarbe, Abstammung etc.
Ich lehne jede Form von Guru- oder Überhöhung ab. Es gibt Menschen, die Wege gegangen sind und ihr Wissen weitergeben – sie sind Lehrer, mehr nicht.
Überhöhung führt weg von dem, was wirklich zählt: die Verbindung zum Leben, zum Mitgefühl und zur Wahrheit.
Mein spirituelles Weltbild ist geprägt von Energien, ihren Wirkungen und ihrer Essenz, weniger von Formen und Namen. Jeder Weg, der nach innen führt, der von Herzenswärme und Entschlossenheit getragen ist, hat meine volle Achtung.
Der Beginn meiner Arbeit war eine schamanische Reise – eine Möglichkeit, die vielen Menschen offensteht. Doch wie oft und wie bewusst man diese Reise geht, bleibt jedem selbst überlassen.
Für mich hat Schamanismus weniger mit lauten Ritualen zu tun, als mit einer Haltung: mit Stille, Achtsamkeit und Respekt.
Aber das ist nur meine Wahrheit. Jeder darf seinen eigenen Weg finden.
Ich wurde einmal gefragt, woran man einen guten Schamanen erkennt:
„Daran, dass es einem hinterher besser geht“ war meine Antwort.
Shaman Cross
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Um dies zu erreichen, streben wir an, die Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) des World Wide Web Consortiums (W3C) auf dem AA-Niveau so genau wie möglich einzuhalten. Diese Richtlinien erklären, wie Webinhalte für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen zugänglich gemacht werden können. Die Einhaltung dieser Richtlinien hilft uns sicherzustellen, dass die Website für alle Menschen zugänglich ist: blinde Personen, Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen, Sehbehinderungen, kognitiven Einschränkungen und mehr.
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Diese Anpassungen sind mit allen gängigen Screenreadern kompatibel, darunter JAWS und NVDA.
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