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Liebe/r

Willkommen zu einer neuen Ausgabe meines Newsletters.

lars neu
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Ich freue mich, wieder ein Stück meiner Arbeit, meiner Gedanken und Inspirationen mit Dir zu teilen.
Vielleicht findest Du darin etwas, das Dich erinnert, stärkt oder berührt.

Aus tiefstem Herzen, Lars Köhne
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Inhalt

  1. Begrüßung
  2. "Hathor -Time" Gruppenmeditation
  3. Neues Album - "Hathor Passage" jetzt erhältlich
  4. freies Klanggeschenk/Musikvideo „Beyond the Realms“ – („Jenseits der Reiche“) 
  5. Neue Website
  6. Essay/Artikel - Die Architektur der Zeit
  7. Ein kleiner Ausblick – Kommendes & Geplantes

1 - Einen wunderbaren, zeitlosen Tag wünsche ich Euch!

Bild Newlsetter 10-25 ‌

Der aktuelle Newsletter erreicht Euch mit einem tiefen Seufzer meinerseits –
so nach dem Motto: „Haben fertig!“

Der Grund: Aktuell konnten wir einige Projekte abschließen,
die uns den ganzen Sommer auf Trab gehalten hatten.

Dazu gehören:
• Das Holz ist im Schuppen – wir haben ausreichend Vorrat bis weit über den Winter hinaus.
• Die neue Homepage https://shamancross.com ist endlich online – mehr dazu unter Punkt 5.

Was mich zudem zutiefst berührt hat, war das Wiederaufleben und die Intensivierung meines Kontakts zu den Hathoren – jenen Himmelswesen höherer Dimensionalität, denen ich vor über 13 Jahren begegnen durfte und die seither meine Gesänge führen.

Innerhalb dieses Kontaktes intensivierten und verstärkten sich die inneren Impulse und Ahnungen zu ganzen Durchgaben.
Eines der Resultate ist unter anderem eine von den Hathoren durchgegebene und durchgesungene Meditation mit dem schlichten Titel „TIME“, welche am kommenden Sonntag, den 2. November, um 19 Uhr Premiere hat.

Obwohl ich seit 2012 mit den Hathoren in bewusstem Kontakt stehe, ist diese Meditation ein „vorläufiger“ Höhepunkt, der im Jahr 1999 begann. HATHOR – TIME war eine Option der Hathoren, der ich aus tiefstem und offenstem Herzen gern nachgekommen bin – inklusive dem Durchlassen von vier neuen Frequenzen, die Teil der Meditation sein werden.
Mehr zu HATHOR – TIME unter Punkt 2.

Exklusiv für Euch als Abonnenten ist einer der aufgenommenen Tracks
„Beyond The Realms“ („Jenseits der Reiche“) als Musik-Video in einem privaten YouTube-Link zugänglich.
Dieser Link wird vorerst nur für Newsletter-Abonnenten freigeschaltet – das Video selbst bleibt nicht öffentlich.
Es ist der Gesang, mit dem die Hathoren in der Meditation „HATHOR – TIME“ uns von den bestehenden Zeitlinien ablösen.
Ich stelle es Euch in der gesamten Länge zum Hören und Schauen zur Verfügung.
Mehr dazu unter Punkt 4.

Da es bei HATHOR – TIME auch um das Auflösen von Zeit als kontinuierlicher Konstante geht, habe ich unter Punkt 6 „Die Architektur der Zeit“ meine derzeitige Sicht auf das Thema Zeit in einem Essay/Artikel zusammengefasst.

Aufgrund dieser gesammelten Erfahrungen gibt es nach sieben Jahren Pause außerdem ein neues Musik- und Klangalbum von mir: „HATHOR – PASSAGE“ (siehe Punkt 3).

Einen kleinen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen auf MarienQuell findet Ihr unter Punkt 7.

Möget Ihr Eure Schiffe gut gepflegt haben und Eure spirituellen Hausaufgaben für die aktuellen Zeiten gemacht haben.
Umkehren gibt’s nicht – und untergehen muss niemand.
Dafür ist jeder von Euch schon viel zu lange unterwegs.

Ich wünsche Euch das Schönste und Beste!
Aus tiefstem Herzen,

Lars

2 - "HATHOR TIME" Eine Gebetsmeditation, empfangen aus den Sphären des Lichts – im Atem der Liebe.

‌ Hathor Time jpg

„HATHOR – TIME“ ist eine von den Hathoren inspirierte  und durchgegebene Meditation in Wort und Klang.
Höherdimensionale Intelligenzen, Klang und das Mysterium des Bewusstseins.

Datum: 02. November 2025
Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Fernmeditation - jeder an dem Ort wo er gerade ist
Länge: 53 min, Frequenz 432 Hz

Anmeldung: Es gibt 2 Möglichkeiten dabei zu sein:
1. per Mail an 
marienquellinfo@gmail.com - Betreff: 02.11. (Anmeldeschluss: 02.11. - 16 Uhr)
2. Direkt über den Downloadshop (jederzeit) 
https://shamancross.com/hathor-time-gruppenmeditation/

Die Vorbereitung auf diese Meditation dauerte mehrere Wochen und war – und ist – für mich in dieser Form einzigartig.
Innerhalb dieser Gebetsmeditation, die mit einer Klärung und Ausrichtung des eigenen Energiefeldes beginnt, führen uns die Kräfte der Hathoren in das, was sie „Zeitlosigkeit“ nennen – einen Bewusstseinszustand, in dem alle Zeitlinien parallel und simultan existieren.
Eine Veränderung der inneren Ausrichtung bedeutet darin lediglich den Wechsel der Zeitlinie.
Alles ist immer Jetzt.
„Ich bin reines Bewusstsein“ ist dann kein theoretisches Konzept mehr, sondern ein real erfahrener Zustand.
Ich habe insgesamt vier neue Frequenzen aus dem Bewusstseinsfeld der Hathoren aufgenommen, um das, was ihre Botschaft ist, einzuleiten und zu tragen.

Wer sind die Hathoren?
Die Hathoren sind höherdimensionale Bewusstseinswesen, Meister des Klangs und der Schwingung, deren Existenz jenseits von Raum und Zeit liegt.
Sie nutzen Klang als Werkzeug, um Bewusstsein zu erweitern und Heilung auf emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene zu ermöglichen.
Laut ihren eigenen Mitteilungen stammen sie aus einem anderen Universum und sind mit der Venus, ebenso wie mit Sirius und den Plejaden, verbunden.
Bereits in der Frühzeit der Erde wirkten sie an der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins mit.

In Ägypten traten sie in Resonanz mit der Göttin Hathor, die ihre Energie in weiblicher, erdverbundener Formverkörperte.
Auch in Tibet waren sie den Meistern der Klangwege bekannt, mit denen sie sich verbunden haben.
Ihre Lehre ist nicht religiös, sondern energetisch.
Die Hathoren betonen, dass Klang direkt mit Bewusstsein interagiert.
Durch bestimmte Töne kann der Mensch emotionale Blockaden lösen, sein Energiefeld reinigen und höhere Bewusstseinsebenen integrieren.
Ihr wichtigstes Ziel, so Tom Kenyon, sei es, die Menschen über die Begrenzung der linearen Zeit hinauszuführen – hinein in das zeitlose Bewusstsein, in dem alles gleichzeitig existiert.

Ich selbst stehe seit 2012 in bewusstem Kontakt mit den Hathoren.

"CLICK HERE" für weitere Infos
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3 - HATHOR PASSAGE – Klang-Codes für die Zeit des Werdens

Hathor Passage engisch mit schrift ‌

Ein neues Album nach 7 Jahren Pause.

Nachdem ich das Album bereits im letzten Newsletter angekündigt hatte, hier noch einmal eine Zusammenfassung:
Fast sieben Jahre sind seit „NAMES OF GOD“ vergangen – Jahre des Wandels, des Rückzugs und der inneren Sammlung. Es wurde wieder Zeit, neue Frequenzen weiterzugeben.
Ich erlaube mir, Dir in diesem Newsletter, mein neues Album näherzubringen.

Hier ein Trailer zu „Hathor Passage“.

"CLICK HERE" - Trailer

Auf meiner neuen Website kannst Du zudem 2 Klangbeispiele aus dem neuen Album hören: 

CLICK HERE - Klangproben
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Zur Entstehung:

Hathor Passage ist entstanden in der Stille unserer Alm, oben in den Bergen Österreichs.
Die Jahre waren gerade in den vergangenen 5 Jahren begleitet von der Notwendigkeit, selber Klänge und Gesänge aufzunehmen und zu bearbeiten. Dies hatte verschiedene Gründe. C. war einer von ihnen. Und so sind die hier vorliegenden Aufnahmen entstanden. Spontan, in meditativen Zuständen, nicht geplant, sondern einfach durch Geschehen lassen.
Teils in Dankbarkeit, teils in großer Traurigkeit und Erkenntnis über die Vergänglichkeit der Welt und der Ewigkeit des freien Geistes.

Der Kontakt mit den Hathoren war zwar immer da, aber ich habe selten darüber gesprochen.
Einer der Gründe war ein fortgeführter Weg der Wahrhaftigkeit und der Erforschung der noch ungelösten Aspekte meines Lebens.
Obwohl bereits ein kontinuierlicher Prozess über Jahrzehnte, verstärkte er sich dennoch massiv Ende des vergangenen Jahres durch plötzlich auftretende Symptome, die mich hart, ehrlich und schmerzhaft auf noch ungelöste energetische Notwendigkeiten hinwiesen.

Innerhalb der Monate dieses Jahres verstärkte sich demnach meine Einkehr und Selbstwahrnehmung, so dass auch das „Lauschen“ der sanften Hathoren-Schwingungen wieder vermehrt eintrat. Jenen feinen Frequenzen, die mich seit mehr als einem Jahrzehnt begleiten und die der Urgrund meines Singens sind.

Die Hathoren und diejenigen, die bei ihnen stehen, führten mich, manchmal leise, manchmal mit Macht, durch die inneren Räume des Werdens, der Reinigung und der abermaligen Zerstörung der Illusion eines vermeintlich „wichtigen Egos“.

Aus diesem Grund habe ich mich nun entschieden, die in diesen Jahren der Erkenntnisse aufgenommenen Frequenzen zu sammeln und in dieser Form weiterzugeben.

Und so wurde dieses Album geboren: fünf Klang-Codes, fünf Tore, die mich selbst verwandelt haben, während sie entstanden.
Sie sind ein Ruf an jene, die sich erinnern – an die Ordnung hinter dem Chaos, an das Licht hinter dem Klang.
Es wird nicht das einzige bleiben. Derzeit gibt es Material für mindestens 3 weitere Alben mit durchgegebenen und gesungenen Frequenzen.
Diese werde ich in den kommenden Monaten veröffentlichen.

"CLICK HERE" - Album Hathor Passage erhalten
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Denn die Hathoren sagen:

„Der Wandel ist bereits vollzogen. Ihr braucht auf nichts zu warten. Die Tore der Neuerungen sind geöffnet worden. Die Ströme, welche das Alte, die nicht mehr nutzbare Materie und den zerbrechenden Geist, der sie geformt hat, in den Fluss der Segnung überleiten, fließen vor Euren Augen. Nun liegt es an Euch, durch Euer enormes Potential an Emotion und Ausrichtung, das zu wandelnde in die Form der neuen Erdenwelt zu bringen. Es ist noch nie gelungen, da es noch nie getan wurde. Erlaubt Euch, daran teil zu haben. Wir und viele andere sind bei Euch, um Geleit zu spenden. Wir sind die Hathoren, Kanalisierende des Lichtspektrums des Lebens über Klang in Form."

Durchsage der Hathoren Oktober 2025
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4 -  Freies Klanggeschenk/Musikvideo „Beyond the Realms“ – („Jenseits der Reiche“)

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Exklusiv für Newsletter Abonnenten Hathor "BEYOND THE REALMS" - Jenseits der Reiche ist eine Frequenz, die in der Vorbereitung und Erstellung der Gebetsmeditation "HATHOR - TIME" durch mich geflossen ist. Ich habe während der Aufnahmen mein iPhone aufgestellt, um das Singen mit zu filmen. In der Nachbearbeitung habe ich dann die Szene mit einigen KI Effekten "bereichert". Nicht den Gesang, sondern die Bilder. Dieses Video ist exklusiv für die Newsletter Abonnenten und NICHT öffentlich gelistet. In der Meditation "HATHOR-TIME" findet durch die Frequenz die Ablöse von den bekannten Zeitlinien statt. Wenn Ihr am Sonntag, den 2. November um 19 Uhr dabei sein mögt könnt ihr die gesamte Meditation hier herunter laden: https://shamancross.com/hathor-time-gruppenmeditation/

Hier findest Du weitere Gebetsmeditationen von mir: https://shamancross.com/download-shop/

Hier geht’s zu „Beyond the Realms“:

"CLICK HERE" - freies Klanggeschenk
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5 - Neue Website

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Martina und ich freuen uns sehr, Euch unsere neue Website präsentieren zu dürfen.
Sie wurde komplett neu gestaltet und ist nun sogar barrierefrei.
Wir hoffen, unser Wunsch, sie übersichtlicher zu gestalten, ist gelungen.
Ihr findet dort viele Texte zum Lesen und Stöbern,
sowie einen neu eingerichteten Downloadshop,
in dem Ihr einige der bisherigen Meditationen und Frequenzen zum Direkt-Download erhalten könnt.
Dieser wird sich noch erweitern.
Zudem gibt’s einiges auf die Ohren – durch Hörproben zu jeder Meditation.

" CLICK HERE" - hier geht´s zur neuen Website
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6 - Essay/Artikel - Die Architektur der Zeit von Lars Köhne

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Wissen wir mehr, als wir messen können?

Es gibt kaum ein Phänomen, das uns so selbstverständlich erscheint – und zugleich so unbegreiflich bleibt – wie die Zeit. Wir messen sie, planen sie, verlieren sie. Sie bestimmt Geburt und Tod, Arbeit und Erinnerung. Doch sobald wir versuchen, sie wirklich zu verstehen, entzieht sie sich.
Seit Jahrtausenden fragen sich Menschen, was Zeit ist. Für Aristoteles war sie das Maß von Bewegung. Für Newton ein ewiger Strom, der gleichmäßig durch das Universum fließt. Und für die moderne Physik? – Etwas ziemlich Fremdes.

Einstein und der Zusammenbruch des Uhrwerk-Universums
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts glaubte man, Zeit vergehe überall gleich. Sie galt als absolute Größe – eine Art unsichtbare Bühne, auf der das Universum seine Geschichte aufführte.
Dann kam Albert Einstein. Mit seiner Relativitätstheorie erklärte er, dass Zeit und Raum keine getrennten Entitäten sind, sondern ein gemeinsames Gewebe: die Raumzeit.
In ihr ist Zeit nicht konstant, sondern veränderlich. In der Nähe großer Massen – etwa eines Sterns oder Schwarzen Lochs – vergeht sie langsamer. Für jemanden, der mit nahezu Lichtgeschwindigkeit reist, dehnt sich die Sekunde zu einer Ewigkeit.
Einstein schrieb später in einem Brief an die Familie eines verstorbenen Freundes:
„Für uns Physiker ist die Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eine hartnäckige Illusion.“
Wenn das stimmt, dann existieren alle Momente gleichzeitig. Die Zeit „fließt“ nicht – sie ist vielmehr das, was unser Bewusstsein durchwandert. Aber was bedeutet das? Alle Möglichkeiten existieren im Jetzt? Sind sie bereits existent – nur darauf wartend, betreten oder gewählt zu werden?
Das ist krasses Zeugs für mein Gehirn.

Die Quanten und der Verlust der Richtung
Noch rätselhafter wird es, wenn man tiefer in die Quantenwelt blickt.
Dort scheinen die Gesetze der Zeit ihre Richtung zu verlieren. Die Gleichungen, die das Verhalten von Elektronen oder Photonen beschreiben, funktionieren vorwärts und rückwärts gleichermaßen.
Niels Bohr, einer der Väter der Quantenphysik, sagte:
„Wenn jemand nicht über die Quantenmechanik entsetzt ist, dann hat er sie nicht verstanden.“
Und Werner Heisenberg ergänzte:
„Die Atome sind keine Dinge. Sie sind Möglichkeiten.“
In dieser Welt entsteht Realität nicht durch einen kontinuierlichen Ablauf, sondern durch Beobachtung.
Erst wenn etwas wahrgenommen oder gemessen wird, „entscheidet“ sich, welcher Zustand Wirklichkeit wird.
Zeit – so könnte man sagen – ist das Echo der Veränderung, das Bewusstsein im Feld der Möglichkeiten erzeugt.

Dabei frage ich mich:
Wenn ich mich in einer hektischen Situation befinde, unter vielen äußeren Einflüssen – etwa emotionaler Gereiztheit, zum Beispiel in einem Konflikt – welche Art der Betrachtung wähle ich dann?
Und ich darf annehmen, dass ich in meinem Leben schon einiges dafür getan habe – etwa durch Meditation, durch Momente der Stille und die bewusste Rückkehr zu Ruhe und Gelassenheit.
Doch wie viele unbewusste Gedanken haben wir Menschen, die ebenfalls Teil dieser fortwährenden Erschaffung durch Beobachtung sind?

Zeit als Beziehung, nicht als Substanz
Der italienische Physiker Carlo Rovelli schreibt:
„Zeit ist nicht das, was vergeht. Zeit ist das, was geschieht, wenn etwas sich verändert.“
Damit verschiebt sich das Verständnis erneut: Zeit ist keine Substanz, kein Behälter. Sie ist ein Beziehungsphänomen – ein Muster zwischen Bewegungen, Zuständen, Wahrnehmungen.
In einem vollkommen stillstehenden Universum gäbe es keine Zeit. Sie beginnt erst, wenn etwas geschieht.
David Bohm, ein Schüler Einsteins, sprach vom „impliziten Universum“ – einer tieferen Ebene der Wirklichkeit, in der alles bereits gleichzeitig existiert, ineinander gefaltet wie Wellen in einem Ozean. Was wir als Vergangenheit und Zukunft erleben, ist nur die Entfaltung dieses bereits vorhandenen Ganzen.
Stephen Hawking schrieb später:
„Fragen, was vor dem Urknall war, ist wie zu fragen, was nördlich vom Nordpol liegt.“
Zeit begann also mit dem Universum – und könnte eines Tages mit ihm enden.

Das Bewusstsein als Mitgestalter
Doch wer oder was bringt Bewegung in dieses Gewebe?
Der amerikanische Physiker John Archibald Wheeler formulierte es so:
„Wir sind Teilnehmer in einem mitgestaltenden Universum.“
Das bedeutet: Die Welt „da draußen“ existiert nicht unabhängig von uns. Sie wird im Akt des Beobachtens mit erschaffen.
Damit wird Bewusstsein zu einem Faktor der physikalischen Realität – und möglicherweise zur Quelle dessen, was wir Zeit nennen.
Wenn jede Wahrnehmung einen „Ausschnitt“ aus der Ganzheit hervorhebt, dann erzeugt das Bewusstsein selbst die Abfolge, die wir als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft empfinden.
Aber können wir das umdrehen? Was wäre, wenn wir unsere Vergangenheit ändern? Geschieht das pausenlos, indem wir an dem festhalten, was wir meinen, dass es unsere Vergangenheit war?

Botschaften aus der Zeitlosigkeit
An diesem Punkt berühren sich Physik, Philosophie und Mystik.
Denn immer wieder tauchen in der Geschichte Menschen auf, die von empfangenen Botschaften sprechen – von Inspirationen, Visionen, Eingebungen. Sie berichten, dass Wissen „aufblitzt“, bevor es gedacht wurde, oder dass etwas sie „ruft“, ohne dass es aus der linearen Zeit stammt.
Was, wenn solche Erfahrungen nicht Einbildung sind, sondern Wahrnehmungen aus einer Schicht jenseits der linearen Zeit?
Wenn Relativität und Quantenmechanik recht haben, dass alle Momente gleichzeitig existieren, könnten solche Botschaften schlicht Resonanzen aus anderen Zeitkoordinaten sein – Echos aus einem Feld, das alles enthält.
Auch die sogenannten Hathoren-Botschaften, überliefert in spirituellen Kontexten, beschreiben Zeit als Feld der Gleichzeitigkeit. Sie sprechen von einem Bewusstseinsraum, in dem Vergangenheit und Zukunft ineinanderliegen.
Auffällig ist, dass dieses Bild – unabhängig von seiner Quelle – erstaunlich gut zu den neuesten physikalischen Theorien passt.
Die Frage lautet also: Wenn Wissenschaft und überbewusste Wahrnehmung dasselbe andeuten – warum hören wir dann nur einer Seite zu?
Vielleicht steht am Anfang jeder Erkenntnis nicht das Experiment, sondern das Staunen.

Gefühle, Vorahnung und das Phänomen der Nullzeit
Wir alle kennen Momente, in denen Zeit ihre Struktur verliert:
Ein Unfall, in dem Sekunden zu Minuten werden.
Ein Augenblick der Liebe, der sich endlos dehnt.
Oder ein Gefühl, dass etwas geschehen wird – bevor es geschieht.
Psychologie nennt das Intuition oder Vorahnung.
Doch vielleicht sind solche Empfindungen physikalisch erklärbar – nicht im Sinne klassischer Kausalität, sondern als Nullzeit-Phänomene: Zustände, in denen Bewusstsein kurzzeitig aus dem linearen Ablauf heraustritt und Informationen aus einem größeren Jetzt empfängt.
Wenn Zeit tatsächlich ein Feld ist, dann könnten Emotionen eine Art Resonanzsensor dieses Feldes sein.
Fühlen wäre dann nichts Zufälliges, sondern eine subtile Wahrnehmung von Veränderungen im Gewebe der Wirklichkeit.
Vorahnung wäre keine Magie, sondern ein Moment, in dem unser Bewusstsein die Richtung der Zeit verliert – und dadurch mehr sieht.

Wenn alles gleichzeitig ist – haben wir eine Wahl?
Hier entsteht eine der faszinierendsten Fragen unserer Existenz:
Wenn alle Zeitpunkte gleichzeitig existieren und wir lediglich Bewusstseinsmomente durchwandern, können wir dann die Richtung frei wählen?
Wenn das Universum ein Feld unzähliger simultaner Möglichkeiten ist, dann wäre Zukunft nicht festgelegt, sondern ein Potenzialraum, den Bewusstsein durch seine Ausrichtung betritt.
Jeder Gedanke, jede Entscheidung, jede Form der Aufmerksamkeit wäre somit ein Wechsel des inneren Vektors – eine Bewegung durch das Zeitfeld selbst.
Vielleicht sind wir keine Reisenden auf einem Fluss, sondern Navigatoren in einem Meer aus Zuständen.
Doch wenn das stimmt – wenn ich selbst meinen Moment wähle aus der Vielzahl bereits existenter Möglichkeiten – verändere ich dann auch die Momente anderer Menschen?
Bin ich ein unabhängiger Wanderer, oder zieht meine Entscheidung andere mit in denselben Strom?
Vielleicht gibt es dominante Impulse, starke Bewusstseinsbewegungen, die wie Gravitationsfelder wirken – Haltungen, Emotionen, kollektive Wünsche, die den Raum der Möglichkeiten verformen.
Ein einzelner Mensch mag nur eine Welle sein, doch viele Wellen zusammen erzeugen Strömungen.
So könnte kollektives Bewusstsein tatsächlich Richtungen im Zeitfeld bilden – magnetische Bahnen aus Absicht und Aufmerksamkeit, in denen ganze Generationen treiben.
Freiheit bestünde dann nicht darin, sich völlig zu lösen, sondern bewusst zu navigieren, statt unbemerkt mitgerissen zu werden.
In dieser Sicht wird freie Wahl real, aber nicht willkürlich. Sie ist eine Frage der Schwingung – nicht des Willens.

Die großen Spieler – wenn Bewusstsein Welten lenkt
Und was, wenn diese Bewegungen nicht nur von Menschen ausgehen?
Wenn es Bewusstseinsformen jenseits der menschlichen Reichweite gibt – Wesenheiten, deren Wahrnehmung und geistige Kraft Dimensionen umfasst, die wir nur ahnen?
In vielen Kulturen wurden sie Götter, Himmelswesen oder Boten des Lichts genannt.
Vielleicht sind sie keine mythologischen Erfindungen, sondern Ausdruck einer tieferen Wahrheit: höherdimensionale Intelligenzen, die das Zeitfeld bewusst modulieren.
Wenn sie innerhalb dieses simultanen Universums Momente „wählen“ oder Felder der Erfahrung aktivieren, dann könnten ihre Entscheidungen ganze Bewusstseinsräume der Menschheit mitbewegen – wie starke Strömungen, die kleinere Wellen mit sich ziehen.
Vielleicht erklären sich so auch die plötzlichen Wendepunkte in der Geschichte: Zeiten großen Erwachens, mystischer Aufbrüche oder kollektiver Zusammenbrüche – Epochen, in denen ganze Zivilisationen scheinbar gleichzeitig die Richtung ändern.
Die alten Geschichten von „Göttern, die den Himmel öffneten“ oder „Menschen aus dem Staub erhoben“ könnten Erinnerungen an Eingriffe höherer Bewusstseinsfelder sein – nicht im Sinne von Macht über andere, sondern als Bewusstseinsresonanz, die den kollektiven Kurs neu ausrichtet.
Vielleicht ist das, was frühere Kulturen göttlich nannten, in Wahrheit der Einstrom einer größeren Intelligenz, die den Menschen an sein eigenes Potenzial erinnert: dass auch er, in kleinerem Maßstab, schöpferisch in diesem Zeitfeld wirkt.
Wenn das stimmt, dann ist Geschichte nicht nur Abfolge von Ereignissen, sondern Partitur eines vielstimmigen Bewusstseins, in der höhere und niedrigere Frequenzen sich überlagern – und Menschheit, wie ein Chor aus Milliarden Stimmen, mitunter von einem größeren Dirigenten geführt wird, den sie nicht sieht, aber fühlt.

Die Rückkehr des Staunens
Je tiefer die Wissenschaft in die Struktur der Zeit eindringt, desto weniger scheint sie sie zu besitzen.
Jede Gleichung, die sie beschreibt, öffnet zugleich neue Rätsel.
Vielleicht – und das ist die leise Erkenntnis dieses Jahrhunderts – lässt sich Zeit nicht erklären, sondern nur erfahren.
Denn sie ist kein Fluss, der an uns vorbeizieht, sondern ein Ozean, in dem wir schwimmen.
Ob Physiker, Mystiker oder ganz gewöhnlicher Mensch: Wir stehen alle vor derselben Frage – und vielleicht ist die Antwort dieselbe, nur in anderer Sprache formuliert.
Zeit ist kein Uhrzeiger.
Sie ist die Art, wie das Universum lernt, sich selbst zu erkennen.
Und vielleicht, ganz vielleicht, sind unsere Intuitionen, Visionen und stillen Ahnungen nichts anderes als Gespräche mit diesem Universum, das uns antwortet –außerhalb der Zeit.

Aber auch hier, wie immer, dies sind nur meine Gedanken...

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7 - Ein kleiner Ausblick – Kommendes & Geplantes

Im November und Dezember finden die letzten beiden Tagesworkshops auf MarienQuell 2025 statt. Ich würde mich sehr freuen, Dich begrüßen zu dürfen.

15. November 2025

13. Dezember 2025

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Aus tiefstem Herzen,
Lars Köhne
www.shamancross.com

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