Es beginnt nicht mit einer Entscheidung, nicht mit einem äußeren Ruf, nicht mit einem Wegweiser, den jemand aufgestellt hat.
Es beginnt vielmehr mit etwas, das sich über viele Jahre still im Inneren zusammenfügt – eine Ahnung vielleicht, dass das, was wir sehen und berühren können, nicht alles ist, und dass unter der Oberfläche der Welt etwas Tieferes webt, etwas, das uns ruft, ohne Worte, ohne Namen, und das dennoch so vertraut ist, als hätten wir es nie wirklich vergessen.
Ich bezeichne mich selbst als helfenden Menschen und Wahrheitssucher, nicht weil das besonders klingt, sondern weil es für mich das Einzige ist, das bleibt, wenn alle äußeren Rollen abfallen. Wenn ich jedoch ab jetzt von einer „Neuen Mystik“ spreche, dann nicht als einem neuen Glaubenssystem oder einer geistigen Bewegung, sondern als von einer inneren Haltung dem Leben gegenüber – einem Weg, der nicht auf Schilder vertraut, sondern auf das leise Vibrieren des Herzens, wenn etwas wahr ist.
Die Neue Mystik ist kein romantisches Ideal, keine Flucht vor dem Weltlichen, kein Versuch, alten Symbolen neuen Glanz zu verleihen. Vielmehr ist sie für mich ein ehrliches, kompromissloses Eintauchen in die Tiefe dessen, was das Leben in Wahrheit ist – voller Licht und Dunkel, voller Schmerz und Staunen, voller Widersprüche, die sich nicht auflösen lassen, aber durchdrungen werden können, wenn man bereit ist, still zu werden und zu lauschen.
Die alten Völker wussten um diese innere Bewegung. Bei den „first nation people“ Nordamerikas, so heißt es, war jeder Mensch dazu bestimmt, Jäger zu sein – nicht im Sinne der Beute, sondern im Sinne der Suche.
„Gehe auf die Jagd in deinen eigenen Jagdgründen“, sagten sie. Und das bedeutete: Wage dich in dein eigenes Inneres, dorthin, wo die wahre Wildnis beginnt. Für manche waren das die Wälder, die Wüsten, die stillen Weiten. Doch für viele von uns heute ist es die Neuzeit selbst – die pulsierende Stadt, das digitale Leben, der Lärm, das Tempo, die Überforderung – all das ist unser Jagdgrund. Und dort, mitten im scheinbar Unmystischen, beginnt unsere Suche nach Wahrheit.
Nicht mit Hast. Nicht mit Gewalt. Sondern langsam, mit Bedacht, mit offenen Sinnen, wie ein Fährtenleser, der gelernt hat, in der Unordnung das eine Zeichen zu sehen, das die Kraft hat, ihn zu tragen und seine Wunden zu heilen.
Die Wahrheit wohnt ebenso in der Großstadt mit all ihrem Lärm und Spannungen, wie sie sich auch in der Stille einer Alm zeigen kann. Dass ich letztere gewählt habe, zusammen mit meiner geliebten Frau Martina, ist kein Rückzug aus der Welt, sondern ein Zuwenden zu einem anderen Hören, zu einem Leben, in dem das Einfache wieder Bedeutung bekommt und das Wesentliche nicht mehr übertönt wird vom Lärm des Unwesentlichen.
Ich fühle mich tief verbunden mit all jenen Wahrheitssuchern und -sucherinnen, die durch die Jahrtausende hindurch versucht haben, Gott, das Mysterium, das Wesen allen Seins, nicht mit dem Verstand zu begreifen, sondern mit ihrer Seele zu erfühlen. Menschen, die bereit waren, durch das Dunkel zu gehen, nicht um es zu besiegen, sondern um das Licht darin zu entdecken oder es ins Dunkel zu geleiten. Die nicht auf Antworten warteten, sondern auf das Fragen vertrauten, das aus einem reinen Herzen aufsteigt.
Wenn ich solche Menschen treffe oder fühle – sei es in Einzelsitzungen, in kleinen Gruppen oder als Teilnehmer und Teilnehmerinnen meiner regelmäßigen Gebetsmeditation – dann erkenne ich sie nicht an ihrer Kleidung oder ihrem Wissen, sondern an dem klaren, aufrichtigen Blick, der zeigt, dass sie gesehen haben, was nicht zu sehen ist, und dass sie nicht mehr anders können, als diesem inneren Ruf zu folgen, selbst wenn er keinen Namen trägt.
Die Neue Mystik ist nicht laut. Sie stellt sich nicht zur Schau. Denn die, die auf ihr wandeln, finden einander – manchmal zufällig, manchmal im richtigen Moment, aber immer getragen von einem gemeinsamen inneren Wissen, dass es in diesem Leben um mehr geht als das Sichtbare.
Es ist ein Weg, der nicht mit Sieg endet, sondern mit Vertiefung. Nicht mit Erleuchtung, sondern mit Hingabe. Ein Weg, der Leid nicht meidet, aber es auch nicht glorifiziert – sondern es durchstrahlt mit jenem Blick, der gelernt hat, zwischen den Dingen zu sehen. Zwischen den Worten. Zwischen den Welten.
Vielleicht, so glaube ich, war die Mystik nie etwas anderes als dieser Blick: klar, tief, ungefiltert. Und die Neue Mystik ist nichts anderes, als dieser Blick in unserer Zeit. In Ihrer Zeit. Jetzt.
Shaman Cross
Wir sind fest davon überzeugt, dass das Internet für jeden zugänglich sein sollte, und setzen uns dafür ein, eine Website bereitzustellen, die für ein möglichst breites Publikum zugänglich ist – unabhängig von den jeweiligen Umständen und Fähigkeiten.
Um dies zu erreichen, streben wir an, die Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) des World Wide Web Consortiums (W3C) auf dem AA-Niveau so genau wie möglich einzuhalten. Diese Richtlinien erklären, wie Webinhalte für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen zugänglich gemacht werden können. Die Einhaltung dieser Richtlinien hilft uns sicherzustellen, dass die Website für alle Menschen zugänglich ist: blinde Personen, Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen, Sehbehinderungen, kognitiven Einschränkungen und mehr.
Diese Website nutzt verschiedene Technologien, die darauf ausgelegt sind, die Zugänglichkeit jederzeit bestmöglich zu gewährleisten. Wir verwenden eine Barrierefreiheits-Schnittstelle, die es Personen mit speziellen Behinderungen erlaubt, die Benutzeroberfläche (UI) der Website an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen.
Zusätzlich nutzt die Website eine KI-basierte Anwendung, die im Hintergrund läuft und den Grad der Barrierefreiheit kontinuierlich optimiert. Diese Anwendung korrigiert den HTML-Code der Website, passt die Funktionalitäten und das Verhalten für Screenreader, die von blinden Nutzern verwendet werden, sowie für Tastaturfunktionen, die von Personen mit motorischen Einschränkungen genutzt werden, an.
Wenn Sie eine Fehlfunktion entdeckt haben oder Verbesserungsvorschläge haben, freuen wir uns sehr über Ihre Rückmeldung. Sie können die Betreiber der Website unter folgender E-Mail-Adresse erreichen:
Unsere Website verwendet die ARIA-Attribute (Accessible Rich Internet Applications) sowie verschiedene Verhaltensänderungen, um sicherzustellen, dass blinde Nutzer mit Screenreadern die Website lesen, verstehen und deren Funktionen nutzen können. Sobald ein Nutzer mit Screenreader die Seite betritt, erhält er automatisch eine Aufforderung, das Screenreader-Profil zu aktivieren, damit er die Seite effektiv bedienen kann. Im Folgenden zeigen wir, wie unsere Website einige der wichtigsten Anforderungen für Screenreader erfüllt, ergänzt durch Konsolen-Screenshots von Code-Beispielen:
Optimierung für Screenreader: Wir führen einen Hintergrundprozess aus, der die Komponenten der Website von oben nach unten erfasst, um die Einhaltung der Standards auch bei Updates sicherzustellen. Dabei stellen wir Screenreadern mithilfe des ARIA-Attributsets sinnvolle Informationen bereit. Zum Beispiel: präzise Formularbeschriftungen, Beschreibungen für interaktive Icons (Social Media, Suche, Warenkorb usw.), Validierungshinweise für Formulareingaben, Rollen für Elemente wie Buttons, Menüs, modale Dialoge (Popups) und mehr. Außerdem scannt der Prozess alle Bilder der Website und generiert für nicht beschriebene Bilder eine aussagekräftige Beschreibung basierend auf Bilderkennung als ALT-Text. Er extrahiert auch eingebettete Texte in Bildern mittels OCR (optische Zeichenerkennung). Die Screenreader-Anpassungen lassen sich jederzeit durch Drücken der Tastenkombination Alt+1 aktivieren. Screenreader-Nutzer erhalten außerdem beim Betreten der Website automatisch eine Ansage, dass der Screenreader-Modus aktiviert werden kann.
Diese Anpassungen sind mit allen gängigen Screenreadern kompatibel, darunter JAWS und NVDA.
Optimierung der Tastaturnavigation: Der Hintergrundprozess passt auch den HTML-Code der Website an und fügt mit JavaScript verschiedene Verhaltensweisen hinzu, damit die Seite vollständig per Tastatur bedienbar ist. Dazu gehören Navigation mit Tab und Shift+Tab, Dropdown-Bedienung mit Pfeiltasten, Schließen mit Escape, Auslösen von Buttons und Links mit Enter, Navigation zwischen Radio- und Checkbox-Elementen mit Pfeiltasten sowie Ausfüllen mit Leertaste oder Enter. Zusätzlich gibt es Schnellnavigations- und Content-Skip-Menüs, die jederzeit per Alt+1 oder als erste Elemente beim Tastaturnavigieren verfügbar sind. Popups werden automatisch fokussiert, wenn sie erscheinen, und der Fokus wird innerhalb des Popups gehalten.
Nutzer können zudem Shortcuts wie „M“ (Menüs), „H“ (Überschriften), „F“ (Formulare), „B“ (Buttons) und „G“ (Grafiken) verwenden, um schnell zu bestimmten Elementen zu springen.
Wir möchten möglichst viele Browser und Hilfstechnologien unterstützen, damit unsere Nutzer die für sie passendsten Werkzeuge ohne große Einschränkungen verwenden können. Daher haben wir intensiv daran gearbeitet, alle großen Systeme zu unterstützen, die über 95 % des Nutzeranteils abdecken, darunter Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera und Microsoft Edge sowie Screenreader wie JAWS und NVDA.
Trotz unserer besten Bemühungen, die Website für jeden anpassbar zu machen, kann es immer noch Seiten oder Bereiche geben, die nicht vollständig barrierefrei sind, sich im Prozess der Barrierefreiheit befinden oder für die es noch keine zufriedenstellende technische Lösung gibt. Wir arbeiten jedoch kontinuierlich daran, unsere Barrierefreiheit zu verbessern, Optionen und Funktionen zu erweitern, zu aktualisieren und neue Technologien zu integrieren. All dies zielt darauf ab, den optimalen Grad der Barrierefreiheit zu erreichen und technologische Fortschritte zu nutzen. Für Hilfe oder Feedback kontaktieren Sie uns bitte unter